Studierendenpfarrer Heinrich Busch

 Seit Oktober ist Pfarrer Heinrich Busch Studierendenpfarreran der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) in Bayreuth und zugleich Gemeindepfarrer an der Lutherkirche in Bayreuth. Am Samstag, 22. Oktober, wurde er zusammen mit seiner katholischen Kollegin Pastoralreferentin Barbara Göb von der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) in einem ökumenischen Abendgottesdienst durch die Dekane Hans Peetz und Domkapitular Dr. Josef Zerndl als Studentenpfarrer eingeführt. Mit dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit, so die beiden neu Eingeführten, wollen sie die Arbeit an und mit den Studierenden in ökumenischer Verbundenheit weiterführen.

 

Fragen an Pfarrer Busch (aus dem Gemeindeblatt "Bayreuth Evangelisch")

Welche Erfahrungen bringen Sie für Ihre neue Aufgabe mit?
In der ESG Bayreuth kann ich aus meinen Erfahrungen als Studienleiter des Theologischen Studienhauses Werner-Elert-Heim in Erlangen und als Gemeinde- und Studentenpfarrer in Coburg schöpfen.
Mein Studium führte mich unter anderem nach Kyoto in Japan. Anderen Kulturen und Religionen zu begegnen, miteinander ins Gespräch zu kommen über Gott und die Welt, voneinander zu lernen – diese Erfahrungen habe ich nicht nur in einem Auslandssemester in Japan gemacht, sondern eben auch im Miteinander mit den Studierenden in Erlangen und Coburg. Ich freue mich auf ein vielseitiges Wirken!

Was glauben Sie, erwartet Sie in Ihrem neuen Amt?
Die ESG ist offen für alle, die Kontakte knüpfen wollen und Orientierung und Gemeinschaft suchen. Ich freue mich auf die Begegnung mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, auf  die Beratung und die Begleitung der Studierenden  und auf die Zusammenarbeit mit der Universität und dem Studentenwerk. Sicherlich ist es wichtig, diese Arbeit an der Universität und in der Stadt gut zu vernetzen und ein abwechslungsreiches und attraktives Programm auf die Beine zu stellen.

Was ist Ihnen wichtig, wofür werden Sie Ihre Energie besonders einsetzen?
Mich würde sehr freuen, wenn die Studierenden in der ESG eine Heimat auf Zeit finden. Ich bin gespannt darauf, Menschen mit verschiedenen Prägungen und Hintergründen zu begegnen, sie in den Herausforderungen, die diese besondere Lebensphase bietet, zu begleiten und mich mit meinen Erfahrungen und Möglichkeiten einzubringen.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Vom Roten Hügel in die Stadt und zur Friedenskirche: Gerade entdecke ich die Radwege hier in Bayreuth.
Kinderturnen, Spielplatzsuche… – meine beiden kleinen Töchter haben genaue Vorstellungen von meiner Freizeitgestaltung ;-)

Versuchen Sie doch mal in einem Satz zu fassen, was Ihnen Ihr Glaube gibt!
Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand, die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt. (Arno Pötzsch)